SPÖ startet Gespräche mit gekündigten Mitarbeitern

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der "derzeit" hinter ihr steht.
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, der "derzeit" hinter ihr steht.Bild: picturedesk.com
In der SPÖ beginnen die Einzelgespräche mit jenen Mitarbeitern, die beim AMS-Frühwarnsystem vorgemerkt wurden. Parteichefin Rendi-Wagner will indes Kündigungen komplett verhindern.
"Wir werden uns um jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter kümmern. Ich lasse in dieser schwierigen Situation niemanden allein", sagt Rendi-Wagner zu "Heute". Sie verspricht "intensive Gespräche" mit allen 27 Betroffenen. "Ziel ist, dass jede und jeder einen anderen Job bekommt. Landesorganisationen sind genauso gefragt wie externe Firmen", so die SPÖ-Chefin. Die SPÖ-Organisationen im Burgenland, in Niederösterreich und Wien haben Hilfe angeboten.

Rendi-Wagner betont, dass noch keine Kündigungen ausgesprochen wurden: "So ist es möglich, individuelle und sozial verträgliche Lösungen zu finden." Die Maßnahmen seien "schmerzlich, aber dringend notwendig, um das Überleben der SPÖ zu sichern." Die Gespräche mit den Betroffenen wird Geschäftsführer Deutsch gemeinsam mit dem SPÖ-Personalchef führen. Wenn gewünscht, ist auch der Betriebsrat dabei.

Wiens SPÖ-Chef Ludwig hält vorläufig zu Rendi-Wagner: "Ich werde sie so lange unterstützen, so lange sie das Wohlwollen der gesamten Partei genießt", sagte er im "Kurier".

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