SPÖ startet mit harschen Tönen in EU-Wahlkampf

Beim EU-Wahlkampfauftakt der Sozialdemokraten teilten die Parteimitglieder am Samstag in der Wiener Expedithalle ordentlich gegen FPÖ und ÖVP aus.
Die SPÖ ist am Samstag mit scharfen Worten gegen Rechts in ihren EU-Wahlkampf gestartet. Bei einem so genannten Themenrat warf Spitzenkandidat Andreas Schieder der FPÖ vor, noch immer an der Zerstörung der Union zu arbeiten.

In seiner Rede hat Schieder darüber hinaus klar gestellt, dass "die Demokratie in Europa vor einer Schicksalswahl steht". Rechtsnationalisten würden sich quer durch Europa verbünden, mit einem einzigen Ziel: "Das ist, die Europäische Union von innen heraus zu zerstören."

"Alternative zum Rechtsruck"

Es gehe um nicht weniger als die Freiheit und Zukunft Österreichs in Europa. Die Sozialdemokraten seien als einzige in der Lage, "eine starke Alternative zum Rechtsruck zu sein. Aber dafür müssen wir die Samthandschuhe ausziehen. Ärmel hochkrempeln, gehen wir es an! Geben wir Europa wieder eine soziale Vision", betonte der SPÖ-Spitzenkandidat.

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Kurz als "Türoffner für Nationalisten"

SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner schilderte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) als indirekten Gehilfen für den Rechtsruck in Europa. "Ein Bundeskanzler soll Brückenbauer in Europa sein und kein Türöffner für Nationalisten und Rechtsradikale", so die Parteivorsitzende.

Für sie gilt es, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen, "denn es gibt keine Alternative für das Versprechen auf eine friedliche und soziale Zukunft auf dem Kontinent." Die Sozialdemokraten müssten "klar gegen jene Rechtspopulisten auftreten, die nach dem Öxit schreien und sich nach dem schrecklichen Attentat von Neuseeland von Rechtsextremen nicht distanzieren wollen oder können."

(ek)

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