Die SPÖ will nach der nächsten Wahl in Niederösterreich wieder mit der ÖVP zusammenarbeiten, nicht Udo Landbauer zum ersten blauen Landeschef im "Weiten Land" machen – das kündigt Parteimanager Wolfgang Zwander im "Heute"-Talk (Video in voller Länge oben) an.
Der rote Landesgeschäftsführer sprach mit "Heute" unter anderem über:
"Wir wollen in eine Koalition mit der ÖVP, weil wir glauben, dass das dem Land dient und man mit diesem starken Partner am meisten weiterbringen kann. Schwarz-Blau tut dem Land nicht gut – das spürt man aktuell deutlich, vor allem in der Gesundheitsfrage."
"Ich war nicht dabei. Das passiert uns sicher kein zweites Mal."
"Hier geht es buchstäblich um Leben und Tod, das Thema eignet sich nicht für den Vorwahlkampf. Die Causa brennt der Bevölkerung unter den Nägeln – man kann nicht ein Drittel der Stützpunkte zusperren."
"Da braut sich etwas zusammen. Die Teuerung galoppiert durchs Land. Es hätte Markteingriffe – etwa bei Energie – gebraucht, um keine Lohn-Preis-Spirale in Gang zu setzen. Das ist kein linker Zugang, sondern ein vernünftiger."
"Die Umfragen liegen offen auf dem Tisch."
"Klar ist, dass die gesamte Bundesregierung ein Problem hat. Die FPÖ hat seit der Wahl fast zehn Prozentpunkte dazugewonnen. So viel zur Brandmauer …"
"Ich habe den Eindruck, dass er der sympathische Speise- und nicht der Triebwagen der Regierung ist."