Beben auch in Linz: FPÖ stürzt auf den 4. Platz ab

Die SPÖ freut sich über ein gutes Ergebnis in LInz.
Die SPÖ freut sich über ein gutes Ergebnis in LInz.SPÖ Linz
Beben auch bei den Gemeinderatswahlen in Linz. Laut einer ersten Hochrechnung stürzt die FPÖ sogar auf Platz vier.

Angeführt von Bürgermeister Klaus Luger schafft es die SPÖ, bei der Gemeinderatswahl in der Landeshauptstadt Linz die Position als Nummer eins in der Stadt zu halten. 

Es gab kleine Zugewinne, wie eine erste Hochrechnung der Stadt Linz (Auszählungsgrad 30 Prozent) zeigt. Demnach sollte es ein Plus von rund zwei Prozent sein. Die SPÖ kommt damit auf rund 34 Prozent.

Ganz anders die FPÖ von Markus Hein. Sie muss nach dem Rekordergebnis von 24,9 Prozent im Jahr 2015 einen bitteren Rückschlag hinnehmen, kommt wahrscheinlich nur noch auf 14,8 Prozent, fällt damit hinter die ÖVP und die Grünen auf Platz vier zurück. Bitter für FPÖ-Vize-Bürgermeister Markus Hein, für den es die erste Wahl als Nummer eine der Partei war. Die Freiheitlichen dürften einen von zwei Stadtratsposten verlieren.

Auch ÖVP verliert leicht

Die neue Nummer zwei ist damit die ÖVP rund um Spitzenkandidat Bernhard Baier, die das Ergebnis von 2015 (20,1 Prozent) allerdings nicht halten kann und auf 18,4 Prozent kommen dürfte.

Bei den Linzer Grünen rund um Bürgermeisterkandidatin Eva Schobesberger gab es leichte Zugewinnen, sie landet damit wohl auf Platz drei. Mit einem leichten Plus landen die Grünen bei knapp 16 Prozent.

Spannend in Linz war der Kampf der kleineren Parteien um den Einzug in den Gemeinderat. Laut Hochrechnung werden Neos, KPÖ (+ 1 Prozent), linz+ und MFG mit 3,9 Prozent den Einzug schaffen.

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