SPÖ liegt in neuer Umfrage elf Prozent hinter der ÖVP

Pamela Rendi-Wagner
Pamela Rendi-WagnerMichael Indra / SEPA.Media / picturedesk.com
Die SPÖ geht mit einem stabilen Wert in den Bundesparteitag. In der Sonntagsfrage des Österreich-Trends erreicht die rote Partei 23 Prozent.

Am Samstag findet der Bundesparteitag der SPÖ statt. In einer Umfrage weist die Partei derzeit stabile, aber keine überragenden Werte auf.

In der Sonntagsfrage des Österreich-Trends für APA und ATV liegt man bei 23 Prozent und damit weit hinter der ÖVP zurück, für die 34 Prozent ausgewertet wurden. Pamela Rendi-Wagner, die sich am Samstag der Wiederwahl als Parteivorsitzende stellt, hat den stärksten Rückhalt in der eigenen Wählerschaft. Darüber hinaus wirkt sie kaum.

Kurz bei Kanzlerwahl vorne

800 Personen über 16 Jahren wurden dabei befragt, die Schwankungsbreite beträgt plus/minus 3,5 Prozent. Im Vergleich zu einer Erhebung im April verlieren die Sozialdemokraten sogar zwei Prozent, während die Volkspartei um einen zulegt. Die FPÖ bleibt auch nach dem Obmannwechsel zu Herbert Kickl bei 18 Prozent. NEOS und Grüne tauschen mit zwölf bzw. elf Prozent innerhalb der Schwankungsbreite die Plätze.

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Bei der Kanzler-Direktwahl verliert ÖVP-Chef Sebastian Kurz leicht, ist mit 42 Prozent aber klar an der Spitze. Rendi-Wagner wünschen sich 20 Prozent als Regierungschefin. Kickl kommt auf 14 Prozent und erreicht somit weniger als sein Vorgänger Norbert Hofer im April (17 Prozent). Bei den NEOS ist ein leichter Aufwärtstrend zu beobachten. Meinl-Reisinger erzielt 13 Prozent, womit sie sogar über dem Wert ihrer Partei liegt. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) stagniert bei elf Prozent.

Doskozil bei Wählern der beliebtere Spitzenkandidat

Über die eigenen Parteigrenzen hinaus erzielt Rendi-Wagner kaum Wirkung. Denn auf die Gesamtbevölkerung bezogen sehen mehr - konkret 26 Prozent - Doskozil als den besseren Spitzenkandidaten. Rendi-Wagner käme nur auf 20 Prozent.
Immerhin bei der Wählerschaft der eigenen Partei hat die SPÖ-Chefin mit 45 Prozent die Nase vorne. 

Holzleitner ist neue SPÖ-Frauenvorsitzende

Am Freitag wurde zudem Eva-Maria Holzleitner zur SPÖ-Frauenvorsitzenden gewählt. Die 28-jährige Oberösterreicherin folgt damit Gabriele Heinisch-Hosek und setzte sich bei der Abstimmung mit 55,21 Prozent gegen Mireille Ngosso (44,79 Prozent) durch. Holzleitner wurde am 9. November 2017 als Abgeordnete zum Nationalrat angelobt.

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