Forderung am Parteitag

SPÖ-Politiker wollen Pädagogen in "Trans-Kurs" schicken

Kigas und Schulen als Schutzzonen für queere Menschen und Transpersonen: Die SP-Josefstadt will Pädagogen dazu in verpflichtende Kurse schicken.

Wien Heute
SPÖ-Politiker wollen Pädagogen in "Trans-Kurs" schicken
Wegen irritierender Positionierungen zu Palästina zieht die SPÖ nun Konsequenzen gegen erste Funktionäre.
Helmut Graf (Archivbild)

Auf dem SPÖ-Bundesparteitag werden am Wochenende die roten Weichen neu gestellt. Auf 322 Seiten sind alle Anträge niedergeschrieben, mit denen Andreas Babler und Genossen die SPÖ umbauen wollen. Im Kampf gegen Diskriminierung ist dabei auch die Pädagogik-Ausbildung ein Thema. Diese soll laut Plan der SPÖ-Bezirksgruppe Wien-Josefstadt künftig stärker "queer- und geschlechtergerecht" werden. 

Schulen und Kigas als Schutzzonen

So soll in der Pädagogik-Ausbildung besonders auch auf Transpersonen Rücksicht genommen werden. Denn in dieser Gruppe gebe es die höchste Selbstmordrate, heißt es in dem Antrag. Vorurteile müssten abgebaut, Bildungstätten zu Schutzzonen für Transpersonen und queere Menschen umgebaut werden. "Um den Schutz von marginalen Gruppen sicherzustellen, ist es von hoher Relevanz, eine vorurteilsfreie Erziehung bereits in jungen Jahren zu gewährleisten", heißt es in dem Papier der Josefstädter SP.

Kinder sollen so "tolerante Menschen werden, welche niemanden aufgrund der Geschlechtsidentität oder sexuellen Orientierung diskriminieren", hofft man. Deswegen sei es von höchster Relevanz, dass schon in der Ausbildung besonders auf Transpersonen und queere Lebensformen Rücksicht genommen werde.

"Trans-Kurse" für Lehrerinnen und Lehrer

Bis jetzt werde dieses Thema in den Lehrplänen der Pädagoginnen und Pädagogen zu wenig berücksichtigt, heißt es weiter. Gefordert wird jetzt ein eigenes verpflichtendes Unterrichtsmodul für den Umgang mit Transpersonen und queeren Menschen – um diskriminierungsfreie Bildung zu erleichtern. Bereits tätige Pädagoginnen und Pädagogen sollen verpflichtend Kurse besuchen müssen, in denen der Umgang bezüglich Geschlechtergerechtigkeit, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung vermittelt werden soll – ist in Antrag 3.16 der SPÖ-Bezirksorganisation Josefstadt zu lesen.

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