SPOÖ-Chefin Gerstorfer ist gegen Sch...-Jobs

Die SPÖ führt in Oberösterreich ein bescheidenes Dasein. Mit einer Plakatkampagne will man das ändern und dazu verwendet man Fäkalausdrücke.

In der Wählergunst nur noch auf Platz drei und mit Birgit Gerstorfer eine Parteivorsitzende, die noch eher unbekannt ist. Die neue Kampagne soll das ändern, sie läuft noch bis 15. Juli.

Und um auch wirklich Aufsehen zu erregen, wurden durchaus diskussionswürdige Plakatsprüche gewählt. Da heißt es etwa: "Birgit ist gegen Scheißjobs".

"Wir wollten bewusst zur Diskussion anregen", rechtfertigt Gerstorfer die ungewohnte Fäkalsprache. Die erste ist sie freilich nicht. Schon im Landtagswahlkampf 2015 überraschten die Grünen mit dem Spruch "Giftkonzerne behaltet euch den Gen-Scheiß" – und handelten sich damit harsche Kritik ein.

Das nimmt die SPÖ Oberösterreich in Kauf, will man doch mit den Menschen in Kontakt kommen, mit ihnen über das Thema der Kampagne sprechen – die Arbeit. "Das wichtigste ist das Gespräch mit den Menschen", sagt Landesgeschäftsführerin Bettina Stadlbauer.

Gerstorfer wird deshalb auch jeden einzelnen Bezirk des Bundeslandes besuchen. "Ich bin eine Lobbyisitin für würdige Arbeit", sagt sie.



(gs)

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