Während bereits viele Länder den "Freedom Day" ausriefen, darf man in Österreich weiterhin nur geimpft oder genesen ins Kino, Fitnesscenter oder Schwimmbad gehen. Die Sparte "Freizeit- und Sportbetriebe" der Wirtschaftskammer Niederösterreich forderte am Montag eine 3G-Regel für die gesamte Branche.
Denn die letzten Öffnungsschritte gehen der WKNÖ nicht weit genug. „Das ist zwar ein positiver Schritt in die richtige Richtung, doch es braucht Lockerungen für alle Freizeit- und Sportbetriebe“, unterstreicht Gert Zaunbauer, Obmann der Sport- und Freizeitbetriebe in der WKNÖ.
In der gesamten Branche herrsche Aufregung darüber, dass es in vielen Bereichen bereits Lockerungen gebe, „während die Freizeit- und Sportbetriebe scheinbar vergessen worden sind.“ So sei es etwa für die Fitnessbetriebe nicht begreiflich, dass gesundheitsfördernde Aktivitäten 2G brauchen.
„Eine zeitversetzte gestaffelte Rückkehr zur 3G-Regel ist nicht nachvollziehbar und wirft sowohl Gleichheits- als auch Abgrenzungsprobleme auf. Wir fordern daher eine Gleichbehandlung der Freizeit- und Sportbetriebe und die Anwendung von 3G spätestens ab 19. Februar“, so Zaunbauer.