Sportlehrer entwaffnet Amokläufer mit Umarmung

Als ein junger Mann mit einer Schrotflinte in eine High School im US-Bundesstaat Oregon geht, verhindert das Eingreifen des Sportlehrers, dass jemand zu Schaden kommt.
Waffengewalt an Schulen ist in den USA leider ein auf blutige Art und Weise immer wiederkehrendes Problem. Dass die Park Rose High School im US-Bundesstaat Oregon nicht auf der blutigen Liste mit Amokläufen aufscheint, ist dem Sportlehrer der Schule zu verdanken.

Als im Mai diesen Jahres ein Schüler mit einer geladenen Schrotflinte in den Unterricht kommt, geht Sicherheitsmann und Schultrainer Keanon Lowe auf ihn zu und redet auf ihn ein. Er umarmt den jungen Schüler – der psychische Probleme hatte und sich laut eigener Aussage umbringen wollte – und redet immer weiter auf ihn ein, bis dieser sich entwaffnen lässt.

Umarmung gegen Waffengewalt

Anschließend übergibt er die Schusswaffe an einen weiteren Schulmitarbeiter und umarmt den Schüler. Videos der Überwachungskamera, die den Vorfall sowie das Auftauchen des bewaffneten Schülers zuvor zeigen, wurden nun publik und verbreiteten sich wie ein Lauffeuer in sozialen Medien.

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Der Schüler wurde später von der Polizei festgenommen. Er bekannte sich des unerlaubten Waffenbesitzes schuldig und wurde zu drei Jahren auf Bewährung und einer verpflichtenden Psychotherapie verurteilt.

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