Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Dienstag mit seiner Aussage, dass der Großmufti von Jerusalem Adolf Hitler davon überzeugt hat, die Juden zu vernichten, für große Aufregung gesorgt. Für diese Theorie, die er im Rahmen des "World Zionist Congress" in Jerusalem aussprach, erntete er neben Empörung auch viel Spott und Häme im Internet.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Dienstag mit seiner Aussage, dass der Großmufti von Jerusalem Adolf Hitler davon überzeugt hat, die Juden zu vernichten, für große Aufregung gesorgt. Für diese Theorie, die er im Rahmen des "World Zionist Congress" in Jerusalem aussprach, erntete er neben Empörung auch viel Spott und Häme im Internet.
Adolf Hitler hätte nie vorgehabt, alle Juden auszurotten. Erst der damalige Großmufti von Jerusalem Mohammed Amin al-Husseini hätte den Führer vom Holocaust überzeugt. Diese kuriose Geschichtsansicht äußerte Netanjahu am Dienstag in Jerusalem. Nachdem seine Worte für große Empörung gesorgt hatten, versuchte er einen Tag später zu relativieren.
Doch der Schaden war schon angerichtet. Auf Twitter erntete er dafür reichlich Spott von Palästinensern und auch vielen Israelis. Unter dem Hashtag #muftisays wird nun dem Großmufti für alles Mögliche die Schuld in die Schuhe geschoben.
— Dimi Reider (@dimireider)
Opinion: Apologies to the fuhrer
— Haaretz.com (@haaretzcom)
Featuring Ryan Gosling as...the Holocaust Whisperer!
— Anthony Wing (@Oystertaker)
Joe Biden was totally going to run for president, but the Mufti convinced him not to.
— Nazik Hasan (@NazikHasan)
Grand Moff Tarkin never actually wanted to destroy Alderaan, until he met the Grand Mufti of Jerusalem
— Deimantas Rojus (@embracenothing)