Die Spritpreise erreichen neue Höhen – Diesel kostet mittlerweile rund 2,20 Euro pro Liter. Betroffen sind längst nicht mehr nur Autofahrer und Pendler. Auch der öffentliche Verkehr gerät zunehmend unter Druck.
Vor allem dort, wo schwere Fahrzeuge im Einsatz sind, schlagen die steigenden Treibstoffkosten voll durch – also auch bei Busflotten. Die Wiener Linien spüren die Entwicklung ebenfalls.
Zwar gilt Wien als Vorreiter bei der Dekarbonisierung: Rund 80 Prozent der Fahrgäste sind bereits emissionsfrei unterwegs – dank U-Bahn und Straßenbahn. Seit 2024 setzen die Wiener Linien zudem verstärkt auf Elektrobusse. Bereits 12 Buslinien wurden auf E-Antrieb umgestellt, eine weitere soll in Kürze folgen.
Trotzdem sind aktuell noch knapp 400 Dieselbusse im Einsatz – und genau diese treiben die Kosten jetzt nach oben. Wie stark sich die Diesel-Teuerung tatsächlich auswirkt, lässt sich derzeit bisher nicht genau beziffern.
"Heute" wollte von den Wiener Linien wissen: Werden bald alle Fahrgäste aufgrund der Spritpreis-Teuerung für Tickets tiefer in die Tasche greifen? "Eine tarifliche Anpassung steht derzeit nicht zur Diskussion", heißt es aus der Pressestelle der Wiener Linien. Für Öffi-Fahrer ändert sich derzeit also nichts.