Nein, Tanke! Bei diesen Preisen macht das Autofahrern derzeit überhaupt keinen Spaß mehr. Im Vergleich zum Jahresbeginn müssen wir derzeit bis zu 20 Euro mehr für eine Tankfüllung zahlen.
Doch: Es gibt Tricks, um billiger wegzukommen. ÖAMTC-Expertin Nicola Junick verrät: Generell ist das Tanken im Westen teurer als im Osten. Es komme auch immer darauf an, ob im Umkreis Diskont-Tankstellen sind, die den Sprit billiger als Marken-Tankstellen anbieten. Denn dort ist dann der Spritpreis generell etwas niedriger als in Regionen ohne Diskont-Tankstellen.
Die wichtigste Info ist aber: Es kommt darauf an, wann man tankt. Auf jeden Fall sollte man vor Mittag tanken, weil dann die Preise in der Regel erhöht werden. Und: Am billigsten tankt man Sonntag- oder Montagvormittag.
Wer also nicht darauf angewiesen ist, dass er unter der Woche tanken muss (weil er z.B. viele Kilometer in der Woche fährt), der sollte deshalb diese beiden Time-Slots nutzen: Sonntag- oder Montagvormittag.
Welche Tankstellen in deinem Umkreis am billigsten sind, erfährst du übrigens hier.
Nächstes Jahr wird's dann wegen der Steuerreform von Kanzler Kurz und Vize Kogler ohnehin teurer. Weil: Die CO2-Bepreisung macht den Liter Benzin um 8 Cent teurer, 2025 sind dann schon 14 Cent mehr pro Liter zu zahlen. Und beim Diesel beträgt der CO2-Aufschlag sogar zwischen 9 (2022) und 16 Cent (2025).