"Sprit zu teuer" – Wiener Jungpapa muss jetzt antauchen

Robert (24) schiebt den vollbesetzten Geschwisterkinderwagen aus der U-Bahn-Station Reumannplatz.
Robert (24) schiebt den vollbesetzten Geschwisterkinderwagen aus der U-Bahn-Station Reumannplatz."Heute"
Immer mehr Wiener steigen wegen der Spritpreis-Explosion auf Öffis um. Im "Heute"-Talk berichtet der Familienvater vom neuen Leben ohne Auto.

Autofahren ist purer Luxus geworden! Wenn die monatlichen Spritkosten die Miete übersteigen, muss man einen unvorstellbaren Schritt wagen. Tanken zum Literpreis von knapp drei Euro sprengt das Budget der jungen Familie. "Ich muss jetzt mit den Kindern U-Bahn fahren, wir müssen zum Arzt", erzählt Robert. "Ich kann nicht mehr mit dem Auto fahren, weil es zu viel verbraucht." Er rechnet nach: "Für 10 Liter Benzin 30 Euro ist zu einfach zu viel."

"Es ist schlimm"

Robert ist alles andere als zufrieden mit der derzeitigen Situation: "Es ist schlimm, mit den Kindern durch die Kälte zu gehen und aufgrund der Pandemie ist die U-Bahn auch nicht sicher." Noch schlimmer sei es aber für seine Bekannten, die wirklich auf ihr Fahrzeug angewiesen sind. "Ich weiß nicht, ob die Preise noch weiter ansteigen, es ist dramatisch für die Menschen." Eine positive Erkenntnis findet er doch: "Gott sei Dank gibt es ein gutes U-Bahnnetz in Wien."

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