spusu Caps laufen in Halbfinal-Serie wieder hinterher

Mario Fischer erhielt für den harten Check eine Spieldauer-Strafe.
Mario Fischer erhielt für den harten Check eine Spieldauer-Strafe.Gepa
Die spusu Vienna Capitals laufen in der Halbfinal-Serie der ICE Hockey Liga wieder einem Rückstand nach, verloren beim HC Bozen mit 3:6. 

Damit übernahmen die Südtiroler wieder die Führung in der Best-of-Seven-Serie, stellten auf 2:1. Schon am Samstag steht das vierte Duell auf dem Programm. Dann wird wieder in Wien gespielt. 

Bozen effizienter

In einer umkämpften Partie hatten die Wiener zwar stark begonnen, allerdings zu viele Chancen liegen gelassen. So jubelten die Südtiroler über die Powerplay-Führung durch Bardaro (13.). Nach dem postwendenden Ausgleich durch Richter (13.) schossen Findlay (14.) und Halmo im Powerplay (20.) die Südtiroler mit 3:1 in Front. 

Mit viel Schwung kamen die Wiener unmittelbar nach Wiederbeginn zum zweiten Treffer, stellte Loney auf 2:3 (22.). Doch wieder antworteten die effizienten Bozener. Frank netzte per Shorthander (35.) - 4:2.

Harter Check ohne Folgen

Exakt eine Minute vor dem Ende des Mitteldrittels gingen dann die Wogen hoch. Caps-Kapitän Fischer hatte Catenacci hart in die Bande geckeckt, dafür fünf Minuten plus eine Spieldauer-Strafe kassiert. Der Bozen-Crack konnte nach anfänglichem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung im Schlussdrittel wieder auflaufen. Die fünfminütige Überzahl nützte Miceli, um in der 44. Minute auf 5:2 zu stellen. 

Im Finish machten es die Cracks von Dave Cameron noch einmal spannend. Wukovits verkürzte in der 46. Minute neuerlich, stellte auf 3:5. Das Ergebnis brachten die tapfer verteidigenden Bozener dann über die Zeit, Frigo fixierte in der 60. Minute mit einem Empty-Net-Goal den 6:3-Endstand. 

"Im 5-gegen-5 zeigte mein Team heute ein wirklich gutes Spiel. Wir hatten viel Energie, agierten mit viel Tempo. Einzig unsere Special Teams funktionierten heute nicht. Wir trafen nicht im Powerplay und kassierten sowohl einen Shorthander als auch zwei Unterzahltore. Aber so ist Play-off-Hockey", bilanzierte Caps-Coach Cameron. "Wir nehmen die vielen positiven Punkte mit. Das Gute ist: es geht immer wieder bei Null los. Du drückst praktisch nach jedem Spiel die Reset-Taste", so der Eishockey-Coach. 

Klarer KAC-Sieg

In der zweiten Halbfinal-Serie stellte der KAC mit einem fulminanten 6:0-Heimsieg gegen Salzburg auf 3:0. Hundertpfund (4., 38.), Witting (19.), Petersen (42., 57.) und Ganahl (46.) trafen für die Klagenfurter. Schon am Samstag haben die Kärntner den ersten Matchpuck zum Finaleinzug.

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