Corona-Cluster in Tiroler Spital wegen einer Party

Im Bezirkskrankenhaus St. Johann kämpfen die Behörden gegen einen neuen Cluster. 
Im Bezirkskrankenhaus St. Johann kämpfen die Behörden gegen einen neuen Cluster. ZOOM-TIROL / APA / picturedesk.com
Nach dem Corona-Cluster in einem Altenheim in Tirol lösen weitere Corona-Fälle Wirbel aus. Das Spital in St. Johann ist nach einer Party betroffen.

Insgesamt 25 Personen infizierten sich in einem Innsbrucker Pflegeheim mit dem Virus, wie am Samstag bekannt wurde. Jetzt bereitet den Gesundheitsbehörden in Tirol ein weiterer Cluster Sorgen. Betroffen ist das Bezirkskrankenhaus St. Johann. "In St. Johann geht der Cluster auf eine Feierlichkeit zurück. Im Alten- und Pflegeheim in Innsbruck gehen wir derzeit davon aus, dass das Virus von einer Besucherin eingetragen worden ist“, bestätigt Elmar Rizzoli, Leiter des Corona-Einsatzstabes ORF-Tirol am Montag.

Zumindest 18 Menschen aus dem Bereich des Krankenhauses sollen sich mit dem Cornavirus infiziert haben, berichtet der Fernsehsender. "Von den betroffenen Personen waren nach derzeitigem Kenntnisstand fünf Personen vollimmunisiert, 10 Personen waren nicht immunisiert, bei drei Personen liegt aktuell keine Information über den Impfstatus vor", heißt es vom Land Tirol gegenüber "Heute".

Cluster in Pflegeheim schlug hohe Wellen

Erst am Wochenende schlug ein Cluster in einem Innsbrucker Pflegeheim hohe Wellen. Beim Großteil der Infizierten waren nur milde Krankheitsverläufe zu verzeichnen. Von den 20 Betroffenen waren zwei in Spitalsbehandlung, sie wurden auf der Normalstation betreut.

Die positiv getesteten Heimbewohner, die keiner Behandlung im Krankenhaus bedürfen, befanden sich in Einzelisolierung in ihren Zimmern. Zudem durften Besucher vorerst das Heim nicht betreten. Beim Personal wird außerdem täglich unmittelbar vor Dienstbeginn ein Corona-Test durchgeführt, hieß es am Samstag.

Michael Fankhauser vom Corona-Einsatzstab des Landes verwies darauf, dass die Alters- und Pflegeheime ab sofort Impfstoffe für die Auffrischungsimpfung beziehen und damit ab sofort den "dritten Stich" durchführen können. "Diese Menschen in den Heimen wurden in Tirol Anfang des Jahres als erste geimpft. Auch unter Berücksichtigung aktuellster Studien, die belegen, dass die Impfwirkung bei älteren Personen im Vergleich schneller nachlässt, beginnen wir in Tirol jetzt bereits die dritte Impfung bei dieser Gruppe", so Fankhauser.

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