Niederösterreich

St. Pölten: Aussage gegen Aussage im Missbrauchsfall

Der mutmaßliche Missbrauch einer 6-Jährige in St. Pölten beschäftigt weiter die Polizei. Die Mutter kennt den Verdächtigen, hat Angst vor ihm.
Heute Redaktion
13.08.2020, 13:34

Am Samstagabend soll ein 72-jähriger Tschetschene ein 6-jähriges Mäderl im Sparkassenpark St. Pölten sexuell belästigt bzw. missbraucht haben ("Heute" berichtete). Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen, bestritt dabei die Tat und wurde schließlich auf freiem Fuß angezeigt.

72-Jähriger kennt Mutter flüchtig

Die Mutter des mutmaßlichen Opfers und der Verdächtige dürften einander kennen (Anm.: flüchtig) - beide wohnen im selben Wohnkomplex in St. Pölten. Die Frau ist erst vor einigen Wochen mit ihrer Tochter nach St. Pölten gezogen, dürfte große Angst vor dem 72-Jährigen haben. Denn: Sie suchte beim Vermieter bzw. Eigentümer, entgegen der Hausordnung, um einen Hund zum Schutz der Familie an.

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Der verdächtige 72-Jährige bleibt weiterhin auf freiem Fuß, die Erhebungen der Exekutive laufen indes weiter. Es steht nun Aussage gegen Aussage - die Schilderung der seheingeschränkten Mutter gegen die Aussage des 72-Jährigens. Für den Verdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.