Eine Welle der Hilfsbereitschaft rollt seit dem Hilfeschrei auf Facebook über den Zirkus Alex Kaiser heran. Wie berichtet sitzt der Zirkus wegen des Lockdowns in St. Pölten bei der ehemaligen Kopalkaserne fest. Keine Auftritte bedeutet leere Kassen - und daher können sie kein Futter für ihre 40 Tiere kaufen. Zahlreiche St. Pöltner folgten bereits dem Aufruf und brachten Heu oder Karotten vorbei.
Auch Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) hörte den Hilferuf und stattete den Artisten einen Besuch ab. Aber er kam nicht mit leeren Händen. Er brachte nicht nur den eingeschneiten Kamelen etwas mit. Mit im Gepäck hatte er gute News für den Zirkus und seine 15 Mitarbeiter:
Heu und Stroh für Tiere von Stadtgärtnerei
laufend Brot von der Bäckerei Hager
Kraftfutter und mehr kommt von Tierheim
Müllcontainer und Unterstützung der Heizung durch den Wirtschaftshof