Österreich

St. Pölten: Sparkassenpark wird jetzt zur Schutzzone

Um die Drogenkriminalität im Sparkassenpark in St. Pölten einzudämmen, wird das Gebiet ab 1. November zur Schutzzone.
Heute Redaktion
13.09.2021, 19:06

Bereits seit Längerem ist der Sparkassenpark in St. Pölten der Polizei ein Dorn im Auge. Der Grund: Über die letzten Monate wurde er ein Drogen-Hotspot, am Gelände wird verkauft, was geht.

Erst kürzlich erwischte die Polizei einen jungen Mann beim Dealen – er ließ sich durch die uniformierten Beamten keineswegs aus der Ruhe bringen, verkaufte seinen Stoff vor den Augen der Exekutive – mehr dazu hier.

Ab 1. November in Kraft

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Stadtpolizeikommando St. Pölten unter Franz Bäuchler bereits kundgetan, dass man sich eine Schutzzone wünscht. Und genau die kommt jetzt auch: "Mit Wirksamkeit vom 1. November 2018 wird durch die Landespolizeidirektion NÖ im Stadtgebiet von St. Pölten die 'Schutzzone Sparkassenpark' verordnet und tritt voraussichtlich mit Ablauf des 21. Dezember wieder außer Kraft", verkündete Mittwochmorgen die LPD NÖ.

Was sich jetzt ändert? Neben den bisherigen Rundgängen der Polizei wird zusätzlich verstärkt bestreift. Weiters können Betretungsverbote ausgesprochen werden. Sollte sich der Betroffene dennoch am Gelände aufhalten, muss er mit einer Geldstrafe von bis zu 360 Euro rechnen. Kann er das nicht zahlen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Wochen.

Das Schutzzonen-Konzept läuft in Wr. Neustadt bereits seit Längerem, erst im Oktober wurde um eine dritte Schutzzone erweitert – mehr dazu hier.



(nit)

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