Staatsbürgerschaft trotz vermasselten Tests verliehen

Um die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, muss man 18 Fragen zu Österreichs Geschichte und Politik bei einem Einbürgerungstest beantworten. Durch eine Daten-Panne erhielten 17 Personen trotz vermasselten Tests allerdings trotzdem die Staatsbürgerschaft. 81 weitere Menschen mit zu wenig Wissen für eine Einbürgerung müssen den Test wiederholen, insgesamt 3.200 Prüfungen müssen nun kontrolliert werden, berichtet die "Krone".
Um die österreichische Staatsbürgerschaft zu erhalten, muss man 18 Fragen zu Österreichs Geschichte und Politik bei einem Einbürgerungstest beantworten. Durch eine Daten-Panne erhielten 17 Personen trotz vermasselten Tests allerdings trotzdem die Staatsbürgerschaft. 81 weitere Menschen mit zu wenig Wissen für eine Einbürgerung müssen den Test wiederholen, insgesamt 3.200 Prüfungen müssen nun kontrolliert werden, berichtet die "Krone".

"Wir waren am Boden zerstört, als wir bemerkt haben, dass da was nicht stimmen kann", wird die stellvertretende Leiterin der MA 35 der Stadt Wien, Michaela Bankel, im Bericht zitiert. Was genau der Fehler war, ist nicht im Detail bekannt, jedenfalls soll es zu einer Panne bei der Punktevergabe gekommen sein. 17 Personen, die offenbar eigentlich durchgefallen wären, sind aber bereits eingebürgert, was nicht mehr geändert werden könne.

81 weitere wären ebenfalls bei dem Test durchgefallen, müssen ihn nun wiederholen. Und: Überprüft werden müssen laut Bericht auch insgesamt 3.200 Prüfungen mit 57.600 Antworten. Die 81 bisher betroffenen Prüflinge sollen bereits vom Magistrat verständigt worden sein.  Gesetzlich geregelt ist, dass Personen den Einbürgerungstest so oft sie wollen wiederholen können. Mindestens die Hälfte der Fragen muss dabei für einen positiven Abschluss im Multiple-Choice-Verfahren richtig beantwortet werden.

  

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