Bis zu 5.000 Pokémon Go-Fans haben am Dienstag Nachmittag den Wiener Stadtpark gestürmt. Die Stadtgärten kritisieren einen Tag nach dem Event die Veranstalter. Denn: Sie erfuhren von Party aus der "Heute"! Kommuniziert wurde mit der zuständigen Magistratsabteilung auch nichts.
Die Stadtgärten kritisieren einen Tag nach dem Event die Veranstalter. Denn: Sie erfuhren von der Party aus der "Heute"! Kommuniziert wurde mit der zuständigen Magistratsabteilung auch nicht.
Stunden nach der Pokémon-Party zeigen sich die Wiener Stadtgärten im "Heute"-Gespräch empört: "Von der Veranstaltung am Dienstag haben wir einen Tag vorher aus Eurer Zeitung erfahren! Die Veranstalter haben sich nicht bei uns gemeldet, was fair gewesen wäre. Wir wollen keine Spielverderber sein, aber ein konstruktives Gespräch über die Müllfrage etc. wäre zielführend gewesen."
Denn: Mittwochmorgen mussten die Mitarbeiter Extraschichten einlegen, weil der Park komplett verdreckt war. Nachspiel soll es aber keines geben.
Anmeldung nicht erforderlich
Auch um eine mögliche Anmeldung gibt es rege Diskussionen. Die Wiener Stadtgärten erklären im "Heute"-Gespräch, dass die Veranstaltung nicht angemeldet hätte werden müssen, weil sich diese in einem "Graubereich" befindet. Auch bei der Polizei hätte das Event nicht genehmigt werden müssen, da es sich aus Sicht der Exekutive nicht um eine Versammlung gehandelt habe.