Stadt will nun Schulwege sicherer machen

Auf diesem Zebrastreifen in Wien-Landstraße wurde der Bub (9) von einem Lkw überrollt und getötet. Ein Meer aus Kerzen und Blumen zeugen von der großen Anteilnahme.
Auf diesem Zebrastreifen in Wien-Landstraße wurde der Bub (9) von einem Lkw überrollt und getötet. Ein Meer aus Kerzen und Blumen zeugen von der großen Anteilnahme.Bild: Helmut Graf
Nach dem Tod eines Buben (9) in Landstraße – er wurde von einem Lkw überrollt – kündigt die Stadt Wien nun Maßnahmen an.
Am 31. Jänner wurde im Bereich der Landstraßer Hauptstraße Ecke Petrusgasse ein Bub (9) von einem Lkw überrollt und getötet – "Heute" berichtete.

Die Anteilnahme ist enorm. Aber auch der Ruf nach Maßnahmen – der Vater des getöteten Buben setzt sich für Verpflichtende Abbiege-Assistenten für Lkw ein – wurde laut.

Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit



CommentCreated with Sketch.36 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Nun reagiert auch die Stadt Wien. Ein Maßnahmenpaket aus drei Punkten soll die Verkehrssicherheit von Kindern am Schulweg erhöhen:

- Straßen im Umkreis von Schulen sollen entschärft werden. Das soll mittels Fahrbahnanhebungen an Kreuzungen, Gehsteigverbreiterungen auf Schulwegen oder farbiger Bodenmarkierungen passieren.

-Alle Ampelschaltungen werden auf Basis der Schulwegpläne, in denen Gefahrenstellen für den jeweiligen Schulstandort eingezeichnet sind, überprüft und gegebenenfalls angepasst.

- Verkehrsregeln sollen nachgeschärft werden. Heißt: Bestehende Lücken bei 30er-Zonen sollen geschlossen, die Einführung von temporären Autofahrverboten vor Schulen soll verstärkt werden.

Umsetzung an allen 270 Schulstandorten



Das Maßnahmenpaket soll laut dem Büro von Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) alle rund 270 Volksschulen in Wien umfassen. Vassilakou appellierte aber auch an Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), "klare Rahmenbedingungen und entsprechende Förderungen für die Sicherheitsausstattung von Lkw" zu schaffen. Auch mögliche Fahrverbote für schlecht ausgestattete Lkw müsse man diskutieren, zitiert der ORF die Verkehrsstadträtin. (ck)

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