Wie die Expertinnen und Experten vom ÖAMTC schon im Vorfeld befürchtet haben, sind bereits am Freitagnachmittag die ersten Staus im Pfingstreiseverkehr aufgetaucht. Besonders in Vorarlberg war vor dem Pfändertunnel (A14) Richtung Innsbruck auf deutsches Gebiet zurück schon ordentlich was los: Die Kolonnen standen fünf Kilometer lang, was laut ÖAMTC mindestens 30 Minuten Verzögerung bedeutete.
Auch in Tirol mussten die Autofahrer auf der Fernpassstrecke (B179) Richtung Inntal im Gemeindegebiet von Reutte rund eine halbe Stunde Geduld aufbringen.
Eine Baustelle in Oberösterreich auf der Pyhrn Autobahn (A9) Richtung Süden vor St. Pankraz sorgte ebenfalls für längere Wartezeiten. In der Steiermark setzte sich das Stauchaos auf der A9 fort: vor Kammern, beim Knoten Peggau-Deutschfeistritz, rund um Graz und vor der Grenze Spielfeld kam der Verkehr immer wieder komplett zum Stillstand. Auf der Süd Autobahn (A2) konnte vor dem Herzogbergtunnel Richtung Kärnten nur mehr blockweise abgefertigt werden.
"Das ist ein unangenehmer Vorgeschmack auf morgen Samstag", meinte ÖAMTC-Experte Harald Lasser.