Staubzucker statt Drogen: Dealer (17) kassiert Watsche

Statt Drogen bekam der 18-Jährige Staubzucker
Statt Drogen bekam der 18-Jährige Staubzuckeristock/ Symbolbild
Weil er ihm nur wertlosen Staubzucker statt Suchtgift verkauft hatte, verlangte ein 18-Jähriger von einem jungen Dealer sein Geld zurück. Als der 17-Jährige dies nicht tun wollte, eskalierte der Streit.

Ein 18-jähriger Österreicher kaufte gegen 20.30 Uhr am Hauptbahnhof Innsbruck von einem 17-jährigen Österreicher offensichtliches Suchtgift im Wert eines niedrigen 3-stelligen Eurobetrages. Anschließend fuhren die zwei jungen Männer im gleichen Regionalzug in Richtung Rum.

Nach einer "Fingerprobe" glaubte der Käufer, dass ihm nur wertloser Staubzucker verkauft worden sei und forderte das dafür bezahlte Geld vom Verkäufer zurück. Nachdem der Dealer das Geld nicht zurückgeben wollte, wurde dieser vom Käufer an der Kleidung erfasst und in den Sitz gedrückt.

Türen von Zug blieben zu

Anschließend stahl der 18-Jährige die Geldtasche aus der Hosentasche des Verkäufers und entnahm das gesamte Papiergeld. Danach gab der Österreicher die Geldbörse wieder zurück und dem 17-Jährigen noch eine "Watsche" auf die linke Wange. Der Vorfall wurde vom Zugbegleiter bemerkt und umgehend weitergeleitet.

Der Zuge wurde daraufhin am Bahnhof Rum bis zum Eintreffen der Polizei mit verschlossenen Türen angehalten. Im Zuge der Ermittlungen vor Ort konnte das geraubte Geld wieder an das Opfer ausgefolgt werden, berichtet die Polizei.

Zur Abklärung der verkauften Substanz wird diese einer Untersuchung zugeführt. Nach Abschluss der Erhebungen wird die Anzeige an die zuständigen Stellen erstattet.

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