Gaming-PC von Valve

Steam Machine ab 1040 Euro: Ein teurer Spaß

Valves neue Steam Machine ist kompakt und schick - aber mit mindestens 1040 Euro auch zu teuer. Es gibt bessere Alternativen.
Technik Heute
23.06.2026, 13:07
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Die Spekulationen über den Preis der Steam Machine haben sich bewahrheitet - und zwar auf die teure Art. Der neue Würfel-PC von Valve mit Linux-basiertem SteamOS kostet mindestens 1040 Euro ohne Controller.

Das Gerät ist zwar klein, schick und gut verarbeitet. Aber als Gaming-Rechner ist es kein echtes Schnäppchen.

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Wie heise.de berichtet, performt die Steam Machine laut Benchmark-Ergebnissen etwa auf dem Level der PlayStation 5 und Xbox Series X - manchmal sogar etwas schlechter. Diese Konsolen sind allerdings fast sechs Jahre alt und kosten in der Praxis nur halb so viel.

Alternativen sind günstiger

Wer einen günstigen Einstieg ins Gaming-Hobby sucht, ist mit einer Konsole besser bedient. Auch vergleichbare Komplett-PCs sind anderswo für unter 1000 Euro erhältlich. Wer selbst baut, holt noch mehr aus dem Budget heraus.

Ein weiterer Nachteil: Bei der Steam Machine sind Grafikkarte und Prozessor fest verbaut. Das schränkt die Langlebigkeit des Geräts stark ein - im Gegensatz zu normalen PCs, die sich jederzeit aufrüsten lassen.

Für mobile Gamer gibt es bessere Optionen

Wer maximale Mobilität möchte und seine Steam-Bibliothek mit auf die Couch, in den Zug oder in den Urlaub nehmen will, findet mit dem Steam Deck und anderen Handheld-PCs flexiblere Optionen.

Für den Preis der kleinsten Steam Machine bekommt man ein gut ausgestattetes Steam Deck OLED und hat noch Geld übrig, etwa für eine Docking-Station.

Valve selbst gibt offen zu, dass die Hardware nicht unter Herstellungskosten verkauft wird - anders als bei Konsolen üblich. Die Steam Machine ist daher nur bedingt konkurrenzfähig.

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