Die Spekulationen über den Preis der Steam Machine haben sich bewahrheitet - und zwar auf die teure Art. Der neue Würfel-PC von Valve mit Linux-basiertem SteamOS kostet mindestens 1040 Euro ohne Controller.
Das Gerät ist zwar klein, schick und gut verarbeitet. Aber als Gaming-Rechner ist es kein echtes Schnäppchen.
Wie heise.de berichtet, performt die Steam Machine laut Benchmark-Ergebnissen etwa auf dem Level der PlayStation 5 und Xbox Series X - manchmal sogar etwas schlechter. Diese Konsolen sind allerdings fast sechs Jahre alt und kosten in der Praxis nur halb so viel.
Wer einen günstigen Einstieg ins Gaming-Hobby sucht, ist mit einer Konsole besser bedient. Auch vergleichbare Komplett-PCs sind anderswo für unter 1000 Euro erhältlich. Wer selbst baut, holt noch mehr aus dem Budget heraus.
Ein weiterer Nachteil: Bei der Steam Machine sind Grafikkarte und Prozessor fest verbaut. Das schränkt die Langlebigkeit des Geräts stark ein - im Gegensatz zu normalen PCs, die sich jederzeit aufrüsten lassen.
Wer maximale Mobilität möchte und seine Steam-Bibliothek mit auf die Couch, in den Zug oder in den Urlaub nehmen will, findet mit dem Steam Deck und anderen Handheld-PCs flexiblere Optionen.
Für den Preis der kleinsten Steam Machine bekommt man ein gut ausgestattetes Steam Deck OLED und hat noch Geld übrig, etwa für eine Docking-Station.
Valve selbst gibt offen zu, dass die Hardware nicht unter Herstellungskosten verkauft wird - anders als bei Konsolen üblich. Die Steam Machine ist daher nur bedingt konkurrenzfähig.