Schlechte Nachrichten für alle, die sich ein Steam Deck zulegen wollten: Valve hat die Preise für seinen beliebten Handheld-PC massiv angehoben. Das Einstiegsmodell mit 512 GB Speicher kostet ab sofort 780 Euro – eine Steigerung von 210 Euro. Die Version mit 1 Terabyte verteuert sich um 240 Euro auf 920 Euro.
Als Grund nennt Valve steigende Speicher- und Lagerkosten sowie globale logistische Belastungen, von denen die gesamte Branche betroffen sei. Beide Modelle waren zuvor wochenlang ausverkauft.
"Das Steam Deck selbst hat sich nicht verändert", betont Valve in einer Mitteilung, wie heise.de berichtet. Der Hersteller verspricht, die Kundschaft zu informieren, sobald sich an der Situation etwas ändert.
Valve ist nicht allein mit den Preiserhöhungen. Sony hat bereits die dritte Erhöhung für die PlayStation 5 angekündigt: 650 Euro statt bisher 550 Euro. Microsoft hat im Mai 2025 bereits 50 Euro auf Xbox Series X und S aufgeschlagen. Nintendo hebt den Preis der Switch 2 im September von 470 auf 500 Euro an.
In den USA fällt die Steigerung prozentual noch deutlicher aus: Das 512-GB-Modell klettert dort von 550 auf 790 US-Dollar, die 1-TB-Variante von 650 auf 950 US-Dollar. Wer sparen will, kann bei Valve noch aufgearbeitete Geräte erwerben – das 1-TB-Modell gibt es gebraucht für 760 US-Dollar.