Schlechte Nachrichten für PlayStation-Fans: Der japanische Konsolenhersteller Sony dreht erneut an der Preisschraube. Ab Mittwoch werden die Preise für ein- und dreimonatige PlayStation-Plus-Abonnements in mehreren Regionen angehoben.
Die Preiserhöhungen betreffen ausschließlich Neukunden. Bestandskunden sind vorerst nicht betroffen, außer ihr Abonnement läuft aus oder wird geändert.
Wie es in einem PlayStation-Post auf X heißt, steigt der Preis für ein Monats-Abo der Essential-Stufe um einen Euro auf 9,99 Euro. Das Dreimonats-Abo wird um drei Euro teurer und kostet künftig 27,99 Euro.
Welche Länder genau betroffen sind, ist unklar. In Medienberichten wurde damit spekuliert, dass alle Euro-Länder gemeint seien, denn die Preiserhöhung wird von PlayStation in Euro genannt. Als Begründung führt Sony die aktuelle Marktlage ins Feld. Man verweise auf den "anhaltenden Druck in der globalen Wirtschaftslandschaft", so das Unternehmen.
Die Preiserhöhung sei ein notwendiger Schritt, um weiterhin "innovative und hochwertige Spielerlebnisse" bieten zu können, erklärte Sonys Marketing-Vizepräsidentin Isabelle Tomatis.
Die Abo-Preiserhöhung folgt auf die kürzlich angekündigte dritte Preisanhebung für die PlayStation-5-Konsole. Die Standardversion kostet mittlerweile mindestens 600 Euro, die PS5 Pro sogar 900 Euro.
PlayStation Plus ist Sonys offizieller Abonnementdienst für PlayStation-Konsolen und PC. Er bietet unter anderem Zugang zum Online-Multiplayer, zu monatlichen Gratis-Spielen und zu exklusiven Rabatten.