Steep im Test: Action im Extremsport-Paradies

Der Berg ruft! Lange haben Extremsport-Fans auf Steep gewartet, nun ist der innovative Titel rechtzeitig zur Wintersport-Saison erschienen.
Steep entführt uns in eine schier unendliche Welt mit unzähligen Berggipfeln, die mit verschiedenen Sportarten erkundet werden wollen. In vier Sportarten kann man sich in den verschneiten Bergen vergnügen. Neben Snowboard und Skiern ist man auch mit dem Paragleiter und dem Wingsuit unterwegs. Eine gute Mischung aus allen Disziplinen macht einen schnell zum Helden der virtuellen Alpen.

Man muss sich von Challenge zu Challenge hocharbeiten, um neue Erfahrungspunkte zu gewinnen. Doch nicht nur vorgegebene Abfahrten und Dropzones wollen absolviert werden, sondern kann man auch entlegene und verborgene Routen erschließen und diese mit der Community teilen.

Mit der Zeit kann man coole neue Items freischalten und so seinen Charakter bis ins kleinste Detail personalisieren, das fördert auch die Individualität und macht Lust auf mehr Challenges, um mehr Geld zu verdienen.

Der positive Gruppenzwang

Der Community-Gedanke steht bei Steep im Vordergrund. Alle Zeiten und Ergebnisse werden mit den Spielern in der ganzen Welt verglichen und spornen noch mehr dazu an, bessere Leistungen zu erzielen. Je höher man im Level steigt, desto bessere Events darf man absolvieren. Stets dabei ist die gesamte Steep-Community, mit der man auch eigene Leistungen und Events teilen kann und sogar soll. Wenn man gerade nicht gegeneinander fährt, kann man zum Beispiel auch mit Freunden gemeinsam coole Koop-Stunts ausführen.

Weil sozial mehr Spaß macht!

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Man kann sich im Spiel auch auf gewisse Attribute spezialisieren. So ist man zum Beispiel als guter Freerider immer bemüht die coolsten Tricks auszupacken. Explorer versuchen immer neue und coole Orte zu entdecken, der Bonecrusher lebt in der Extreme und glänzt durch waghalsige Sprünge und Stürze. Man steht in einer komplett offenen Welt und kann im Prinzip immer genau das tun, worauf man gerade Lust hat.

Auf das richtige Timing kommt es an

Die Steuerung ist einfach und schwierig zugleich. Mit den Basic-Controls rast man zu Beginn noch von einer Goldmedaille zur nächsten, doch sobald man Tricks und coole Sprünge zeigen muss, wird es ein bisschen heikel. Die Engine ist absolut nicht arcadig ausgerichtet, wie bei so manch anderen Snow- oder Skateboard-Titeln. Man muss Drehungen und Flips richtig timen, sonst fällt man brutal auf die Schnauze.



Es kann auch passieren, dass die G-Belastung zu hoch wird, dann ist es ebenfalls unmöglich einen Stunt zu stehen. Das grenzt die Möglichkeiten in einen tollen, realistischen Bereich ein. Mit der Zeit weiß man dann auch schnell, ob sich noch eine Drehung in der Luft ausgeht oder nicht.

Beeindruckende Umgebung

Die Welt sieht unglaublich schön und detailliert aus. Neben bekannten Bergen, wie den Mont-Blanc oder dem Matterhorn gibt es insgesamt sechs verschiedene Zonen, in denen man sich herumtreiben kann. Von kleinen Alpendörfern über dichte Nadelwälder bis hin zu Sport-Parks mit riesigen Sprüngen und Half-Pipes ist alles vorhanden, was das Sportlerherz begehrt.

Ein persönliches Highlight in diesem Test war die Entdeckung eines zugefrorenen Stau-Sees mitten in der Nacht – Das Ambiente war einfach nur traumhaft. Jeder Berg hat zudem seine eigene Geschichte, die man erkunden kann.

Fazit: Musik fehlt, das Tempo nicht

Wer also nicht so tief ins Geldbörserl greifen möchte und trotzdem ein paar Freeride-Abenteuer erleben will, der ist mit Steep richtig beraten. Das Wintersport-Feeling kommt perfekt rüber, ohne jedoch zu kitschig zu werden. Eine große Story darf man sich allerdings nicht erwarten, Steep ist eher ein Community-Titel in dem es darum geht Dinge zu entdecken und Bestmarken aufzustellen.

Ebenfalls ein kleiner Minuspunkt ist der etwas einfallslose Soundtrack, bei Watchdogs 2 hat Ubisoft zum Beispiel bewiesen, wie man es richtig macht. Davon sollten sich Freestyler und Speedjunkies aber nicht abhalten lassen, denn die Alpen-Welten sind dafür umso beeindruckender in Szene gesetzt. (pip)

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