Ab dem 29. Mai treten die ersten Lockerungen bei Veranstaltungen in Kraft. Das gilt nicht nur für Kultur-Events, wie zunächst vielfach geglaubt, sondern auch für den Sport.
Das heißt: Ab 29. Mai liegt das Limit sowohl in geschlossenen Räumen, als auch im Freien bei maximal 100 Besuchern. Ab 1. Juli sind Indoor 250 Besucher erlaubt. Ab dem 1. August liegt das Limit bei 500, auch 1.000 Besucher sind möglich, wenn der Veranstalter eine Erlaubnis den Behörden ein Sicherheits-Konzept vorlegt und dafür eine Genehmigung bekommt.
Zunächst hieß es, die Bundesliga sei durch ein eigenes Sicherheitskonzept von diesen Regelungen ausgeschlossen, nun wird es aber zu Gesprächen kommen.
"In einem gemeinsamen Termin mit den Verantwortlichen der österreichischen Fußball-Bundesliga Anfang nächster Woche werden wir besprechen, ob auch das Modellprojekt Bundesliga an die neuen Öffnungsschritte für Veranstaltungen angepasst werden soll", erklärt Anschober am Dienstag gegenüber der APA.
Die Bundesliga spielt bis in den Juli hinein, so könnten die letzten Runden doch vor Zuschauern stattfinden: "Grundsätzlich hoffen wir, dass wir möglichst bald wieder vor Publikum im Stadion spielen können. Schließlich sind Spiele ohne Zuschauer vor allem aus atmosphärischen aber auch aus wirtschaftlichen Gründen nur eine Notlösung", sagt Liga-Vorstand Christian Ebenbauer.