Um auch in Pandemiezeiten wollen die Sternsinger der Katholischen Jungschar bald wieder ausschwärmen. Diesmal gibt es einen Mix aus traditionellem Hausbesuch, einem virtuellen Sternsingergruß und Sternsingerpost im Briefkasten.
Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsministerium sei geklärt: Unter Berücksichtigung strenger Hygienemaßnahmen dürfen die Sternsinger auch heuer den Segen direkt zu den Menschen bringen. Das Sternsinger-Hygienekonzept soll für eine sichere Durchführung sorgen.
Die kleinen Könige und Königinnen und ihre Begleitpersonen sind auf den Babyelefantenabstand geschult. Sie sind angehalten, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Die Gruppen werden nicht nur mit Krone und Kassa, sondern auch mit Masken unterwegs sein und keine Wohnbereiche betreten.
Caspar, Melchior und Balthasar sollen das Singen außerdem tunlichst vermeiden und stattdessen etwa Grußworte aufsagen oder Lieder vom Smartphone abspielen. Die Jungschar weist auf die Möglichkeit hin, kontaktlos zu spenden. Etwa mit dem bewährten Zahlschein oder online.
Erst am Montag vergangener Woche war der jüngste harte Lockdown beendet worden. Den erhofften großen Erfolg im Kampf gegen die hohe Zahl der Neuinfektionen hat er nicht gebracht, wie die Daten zeigen. Deshalb berät die Regierung am Freitag ab 15 Uhr mit den Landeshauptleuten (und Gemeindebundpräsident Riedl) über das erneute komplette Herunterfahren des Landes. Österreich wäre das erste EU-Land mit einem 3. Lockdown. Mehr dazu hier >>