Politik

Steuerreform: 52 Prozent spüren keine Verbesserung

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:23

Die heuer in Kraft getretene Steuerreform bringt Dienstnehmern mit 1.800 brutto 66 mehr netto im Monat. Bei 3.000 beträgt das Plus 109 . Dennoch ist die Mehrheit der Österreicher unzufrieden. 82% machen steigende Preise, unter anderem fürs Wohnen, verantwortlich.

 

Die heuer in Kraft getretene bringt Dienstnehmern mit 1.800 brutto 66 mehr netto im Monat. Bei 3.000 beträgt das Plus 109 . Dennoch ist die Mehrheit der Österreicher unzufrieden. 82% machen steigende Preise, unter anderem fürs Wohnen, verantwortlich.

beim Beschluss 2015. Sechs Monate nach Inkrafttreten bemängeln 52% der Österreicher die Folgen. Frauen sind besonders unzufrieden: 59 % spüren keine Verbesserung, bei Männern sind es 45%. Das zeigt eine GfK-Umfrage für den Finanzberater Swiss Life Select (1.000 Befragte).

82 % machen die Teuerung für Alltagsgüter verantwortlich, 56 % steigende Betriebskosten und 32 % die Mieten. Wer Steuervorteile spürt (46%), gibt das Geld meist sofort aus. Höhere Einnahmen aus der Mehrwertsteuer hat die Regierung daher auch einkalkuliert. Aber derzeit bewegt sich das Umsatzsteuerplus bei rund 4 %. Gerechnet hat man mit 8,7%. Das Finanzministerium rechnet mit einem starken Anstieg im Herbst.

(enu)

 

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