Stalker tötet Stewardess: Sie hatte Traumjob in Wien

In zwei Wochen hätte Sophie N. bei einer österreichischen Fluglinie ihren Traumjob als Flugbegleiterin beginnen sollen. Doch kurz vor ihrer Abreise tötete sie ihr Stalker Patrick S. mit Messerstichen.

Von Wien aus wollte die junge Deutsche die Welt bereisen: Ihr Job bei einer Airline war startklar, und die Koffer waren schon gepackt, als ihr abgewiesener Bekannter Patrick S. (34) Samstagnacht über den Balkon in ihre Wohnung in Hannover eindrang.

Er rammte ihr ein Messer mehrmals in den Hals und flüchtete. Der Mann hatte Sophie N. über Jahre hinweg belästigt und verfolgt. Eine Nachbarin fand wenig später die Leiche und alarmierte die Polizei. Der Tatverdächtige stellte sich am nächsten Morgen in Dessau der Polizei: "Ich habe Sophie getötet!"

Wie das Opfer stammt auch der mutmaßliche Täter aus der ostdeutschen Gemeinde. Er kannte Sophie N. schon länger. Die beiden arbeiteten gemeinsam in einem großen Textilhandelsunternehmen in Dessau. "Dort hatte er sich in Sophie verliebt, sie mochte ihn als guten Freund. Als Partner war er ihr aber zu alt", sagte die Mutter des Opfers, Christina N.

Stalker tauchte in Barcelona auf

Der elf Jahre ältere Mann konnte diesen Korb wohl nicht akzeptieren, begann, die 23-Jährige zu belästigen und ihr aufzulauern. Selbst als Sophie N. in Barcelona ihr Auslandspraktikum absolvierte, tauchte der Stalker dort auf und "überraschte" sie.

"Dort sagte sie ihm erneut, dass aus ihnen kein Paar werden wird. Es ist so schrecklich, sie hatte ihren Traumjob in Wien...", so die Mutter. Die Fluglinie wollte den Fall am Dienstag nicht kommentieren. Der Verdächtige befindet sich in U-Haft. Die Unschuldsvermutung gilt.

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