Steyr erlässt Gastgartengebühr, Linz und Wels zögern

Die Gastgartensaison hat am 1. März begonnen.
Die Gastgartensaison hat am 1. März begonnen.viennaslide / picturedesk.com
Corona hat der Gastronomie arg zugesetzt. Deshalb erlässt man den Wirten in Steyr schon jetzt die Gastgarten-Gebühr.

Es sind schwierige und belastende Zeiten für die Gastronomiebetriebe im Land. Seit Monaten ist man im Lockdown. Nun setzt man die Hoffnung auf die Gastgarten-Saison. Denn wenn es die Entwicklungen in Sachen Covid 19 zulassen, dann sollen um Ostern herum die Gastgärten in Österreich wieder öffnen.

Weil aber die Gastrobetriebe für jene Gastgärten, die sich auf öffentlichem Gut befinden, eine Gebühr bezahlen müssen, hoffen viele auf einen Erlass dieser Gebühr, wie dies übrigens im Jahr 2020 in vielen Städten schon der Fall war. In Steyr hat man schon jetzt eine Entscheidung getroffen.

"Wann immer es wieder losgeht, es wird ein mühsamer Neustart. Deshalb haben wir uns fraktionsübergreifend darauf verständigt, dass die Stadt auch in der Gastgartensaison 2021 auf die Vorschreibung der Schanigarten-Gebühren verzichtet", informiert Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ), der – so wie viele andere – eine Öffnung der Gastronomie und Hotellerie herbeisehnt.

Corona-Situation beobachten

In Linz hat man sich mit diesem Thema auch schon befasst, allerdings noch keine Entscheidung getroffen. Man werde die Situation beobachten und dann entscheiden, heißt es aus dem Rathaus. Eile hat man ohnedies keine, denn die Vorschreibung für die Gebühren erfolgt erst im Laufe der Gastgarten-Saison.

Ähnlich sieht es in Wels aus. Dort wird man, solange der Lockdown andauert, keine Gebühr einfordern. Endet dieser allerdings, werde man schon das Geld einfordern. Man denkt allerdings über gezielte Werbemaßnahmen nach, um auf diese Weise die Gastrobetriebe zu unterstützen.

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