Niederösterreich

Stiche in St. Pölten! Messerangriff war Racheaktion

Die Messerstecherei am Mühlweg in St. Pölten dürfte eine gezielte Kommandoaktion gewesen sein: Ein Opfer überlebte nur dank einer Not-OP.
23.07.2023, 11:33
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Mutmaßliche Kommandoaktion der kurdischen Community am Mühlweg in Sankt Pölten am Samstagabend: Als mögliche Vergeltung für die Tumulte in einem kurdischen Lokal in Herzogenburg (Bezirk Sankt Pölten-Land) am letzten Wochenende und wegen einer nicht erwünschten Liebesbeziehung sollen am Samstag rund 15 Kurden aus Wien nach Sankt Pölten gekommen sein.

Im Visier hatten die Kurden dabei den Sohn eines Dachdeckers (Anm.: Der eine nicht erwünschte Beziehung mit einer Jugendlichen führt bzw. führte), der Mob soll dabei auf den 18-Jährigen eingeprügelt haben. Ein Bekannter des Dachdeckers ging dazwischen, wollte dem Jugendlichen helfen und bezahlte seinen Einsatz mit zahlreichen Messerstichen. 

Vier Stunden Notoperation

In der Folge kam es zu einem großen Polizei- und Rettungseinsatz am Mühlweg. Das 18-jährige Prügel- und das Messer-Opfer Mitte 30 mussten ins Spital, der Mann musste über vier Stunden notoperiert werden. Die Angreifer hatten sich mittlerweile in einem Vereinsgebäude in der Nähe eines Lokals verschanzt, schwer bewaffnete Polizisten und Spezialkräfte brachen einige Autos von Verdächtigen auf.

Die Polizei verwies auf die laufenden Ermittlungen und auf die Staatsanwaltschaft St. Pölten. Staatsanwalt Leopold Bien wollte wegen der laufenden Erhebungen den Fall nicht kommentieren. Denn es könnte tatsächlich eine Fehde zwischen PKK-und Erdogan-Anhängern von politischer Brisanz sein. Erst vor knapp zwei Jahren war es vor demselben Lokal zu Schüssen gekommen - mehr dazu hier

Das sagt FP dazu

Der freiheitliche Stadtrat Klaus Otzelberger äußerte sich dazu wie folgt: "Diese ausufernden Sicherheitszustände sind nicht mehr tolerierbar und nur durch einen freiheitlichen Innenminister unter Kanzler Kickl zu verbessern." Insider befürchten, dass die Fehde noch nicht vorbei sein könnte. 

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