Bei einem Stierkampf im spanischen Sevilla hat das vermeintliche Opfer in der Arena den Spieß umgedreht. Der Stier bohrte dem jungen Torero sein linkes Horn genau zwischen die Pobacken und wirbelte ihn wild durch die Luft. Kollegen kamen dem Verletzten zu Hilfe.
In einem unachtsamen Moment erwischte das tonnenschwere Tier den 19-jährigen Peruaner Andres Rey an einer äußerst empfindlichen Stelle. Das Horn steckte scheinbar zwischen den Pobacken des Toreros, als der Stier ihn durch die Arena wirbelte. Nach wenigen Sekunden und einigen Schmerzensschreien war der unfreiwillige Ritt schon wieder vorbei. Einige Zuseher waren allerdings in Panik geraten.
Doch die Aktion sah schlimmer aus als sie dann tatsächlich ausgegangen ist. Das Horn verletzte Rey lediglich am Oberschenkel, empfindliche Weichteile wurden verfehlt. Der Stier wurde dann von einem anderen Torero getötet.
Trotz massivem Widerstand wird der Stierkampf in Teilen Spaniens nach wie vor durchgeführt.