Diese Parteien kannst du im Herbst wählen

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Frist vorbei! Seit Freitag 17 Uhr steht fest, welche Parteien bei der Wahl im Herbst auf dem Stimmzettel stehen werden.
Am 29. September wird gewählt - und mit dem heutigen Freitag sind wir der Sache wieder einen Schritt nähergekommen. Denn um 17 Uhr lief die Frist für die Wahlvorschläge aus.

Das bedeutet: Es ist nun fix, welche Parteien am Stimmzettel vertreten sind und damit in den Nationalrat gewählt werden können. Österreichweit haben es acht Parteien geschafft.

Wie geht das? Eine politische Partei braucht dazu entweder die Unterschrift dreier aktueller Nationalratsabgeordneter oder mindestens insgesamt 2.600 Unterschriften von Wahlberechtigten aus allen Bundesländern.

So sieht der Stimmzettel aus



CommentCreated with Sketch.35 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Bei ÖVP, SPÖ, FPÖ, Neos und Jetzt waren es die drei Parlamentarier-Unterschriften, die eine Kandidatur sicherten. Als erste außerparlamentarische Partei meldeten die Grünen, dass sie mehr als genug Unterstützungserklärungen beisammen haben.

Auch die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) hat es geschafft und kann in allen neun Bundesländern antreten. Die letzte, die es österreichweit geschafft hat, ist die links-progressive Partei Der Wandel. Sie tritt das allererste Mal in allen Bundesländern an, 2013 hatte sie nur in Oberösterreich und Wien genug Unterstützungserklärungen.

Nur in Wien



Nur in Wien haben Wähler die Möglichkeit, "BIER" zu wählen. Marco Pogo von der Band Turbobier hat mit Freibier-Aktionen zumindest die Unterschriften-Hürde für das Bundesland Wien genommen.

Nur in Oberösterreich kann die Sozialistische Linkspartei (SLP) gewählt werden. Die Öxit-Partei wird in drei Bundesländern (Wien, Niederösterreich, Oberösterreich) am Stimmzettel stehen.

Das BZÖ hat es nur in Kärnten geschafft, die Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) wird in Vorarlberg zur Wahl stehen. Die von Roland Düringer gegründete Bewegung "G!lt" hatte diesmal nicht soviel Aufwind und kann nur in Tirol und Vorarlberg antreten.

(red)

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