Stöger kritisiert Spieler: "Keine gemeinsame Arbeit"

Stöger: "Ja, es war schlecht."
Stöger: "Ja, es war schlecht."GEPA
Die Austria kam gegen spusu St. Pölten über ein 1:1 nicht hinaus. Trainer Peter Stöger war vor allem mit Hälfte eins nicht zufrieden. 

Die Austria kommt einfach nicht vom Fleck! Im Heimspiel gegen spusu St. Pölten mussten sich die "Veilchen" mit einem 1:1 begnügen. Weil die WSG Tirol im Parallelspiel die Admira mit 3:0 besiegte, rutschte die Elf von Trainer Peter Stöger in der Tabelle auf Rang acht ab. Zwei Zähler fehlen auf Platz sechs, der ein Ticket für das Meister-Playoff bringt.

Trainer Peter Stöger war nicht zufrieden mit der Leistung - speziell mit der ersten Halbzeit nicht. Das Remis ging für ihn in Ordnung. "Aufgrund der ersten Halbzeit, denke ich, wäre mehr nicht verdient gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir gut reagiert. Ich glaube, dass es nicht so war, dass St. Pölten nur verwalten wollte, sondern wir einiges draufgelegt haben, wir waren klarer in unseren Aktionen, wir hatten mehr Situationen, in den wir in den Strafraum gekommen sind. St. Pölten hätte natürlich auch mehr als ein Tor schießen können, aber das war für uns dann auch so. Also ich denke, die Punkteteilung geht in Ordnung."

Die erste Halbzeit war alles andere als zufriedenstellend. Das sprach Stöger auch in der Pause an, er kritisiert das fehlende gemeinsame Anpacken:  "Ja, es war schlecht. Manchmal geht es auch darum, was haben wir für eine Körpersprache, wie sieht das Ganze aus. Für uns draußen hat es jetzt auch nicht so ausgesehen, wie wenn alle in irgendeiner Form abgestimmt gemeinsam arbeiten. Da haben wir auch in der Pause darauf reagiert – ich glaube, das war dann auch okay", meinte er auf Sky.

Stöger sieht das Rennen um die Top 6 als Herausforderung in den nächsten Wochen für die Austria: "Wenn wir so spielen und nur so punkten, dann wird es für uns nicht relativ lange spannend. Das ist nüchtern betrachtet. Wir haben jetzt in vier Spielen zwei Punkte gemacht. Also wenn du in der Kategorie weiter punktest, da brauche ich kein Mathematiker sein, damit ich weiß, dass du dann einiges aufzuholen hast. Das weiß ich schon. Wir müssen anders punkten. Und wenn wir anders punkten, dann wird es auch noch eine schöne Aufgabe werden. Es wird kein Selbstläufer."

Blick auf das Derby

Über das anstehende Wiener Derby gegen Rapid am nächsten Sonntag sagt er: "90 Prozent würden jetzt sagen, das Derby hat eigene Gesetze. Deswegen sage ich es jetzt nicht. Es ist alles eine komplizierte Zeit, es ist alles schwierig. Wir freuen uns, weil wir werden nicht als Favorit in dieses Derby gehen und werden schauen, dass wir da eine Überraschung liefern."

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