Jüdische und propalästinensische Aktivisten störten am Montag gegen 18.30 Uhr das 75. Jubiläum der Unterzeichnung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO im Parlament in Wien. Dieses wurde im Parlament gefeiert – dann stürmten mehrere Personen die Veranstaltung. Mit Bannern, Pfiffen und Rufen forderten die Aktivisten ein Kriegsende im Nahost-Konflikt. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) fand dafür deutliche Worte.
"Ihr seid mitschuldig", Waffenstillstand", "stoppt den Genozid" – die Botschaft der eingeschleusten Aktivisten war mehr als deutlich. "Sie sollten sich schämen", erwiderte hingegen Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP). "Was das Terror-Regime der Hamas gemacht hat, ist ein schwerer Menschenrechtsbruch, ein Kriegsrecht, das missbraucht wird", so der Nationalratspräsident weiter.
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Nach wenigen Minuten wurden die Aktivisten aus dem Parlament gebracht. Das Menschenrechts-Jubiläum wurde mit Themen wie Meilensteinen und Erfolgen im Bereich der Menschenrechte sowie Herausforderungen und Entwicklungen für die Zukunft nach der kruzen Unterbrechung fortgesetzt.