Am Donnerstagnachmittag starrten zahlreiche Internet-User im Raum Wien auf Ladebalken anstatt auf Webseiten. Ein Hardware-Fehler bei A1 sorgte für Frust.
Bei A1 kam es am Donnerstagnachmittag zu weitreichenden Störungen der Festnetzverbindung ins Internet. Ab 16 Uhr schnellten die Störmeldungen auf dem Portal "allestörungen.at" massivst nach oben, gleich mehrere Hundert User meldeten Ausfälle.
Betroffen waren vor allem Anschlüsse in Wien, den Landeshauptstädten Graz, Linz und Innsbruck sowie Wiener Neustadt und Bruck an der Mur.
Auf Anfrage eines Kunden antwortete A1 auf Twitter: "Es gibt möglicherweise einen großen Internetausfall in NÖ und Wien, darum kommt es aktuell zu stark verlängerten Wartezeiten, wir bitten um Verständnis." Aktuell gingen gerade viele Anfragen dazu ein, heißt es in einem weiteren Tweet: "Es besteht der Verdacht eines Ausfalls." Derzeit würden die Probleme analysiert.
A1-Pressesprecherin Livia Dandrea-Böhm erklärte auf Anfrage von "Heute", dass zwar die Internetverbindung weiter aktiv sei und einwandfrei funktioniere, aber Webseiten "im Raum Wien" nicht aufgebaut werden könnten. Die rund 8.000 betroffenen User bekamen von ihren Browsern in der Folge Fehlermeldungen ausgespuckt. Das Mobile Internet und Telefonie seien davon nicht betroffen gewesen.
Noch während des Gesprächs erhielt Dandrea-Böhm eine positive Meldung seitens der Techniker. Das Problem, ein Hardware-Fehler, sei identifiziert und gelöst worden, so die Unternehmenssprecherin gegen 18.45 Uhr. In den nächsten Minuten sollte ihren Angaben zufolge wieder alles funktionieren.
Erst am 27. April hatte eine abendliche Störung der Internetverbindung von "Magenta" für Ärger im Home Office gesorgt – "Heute" berichtete. Erst in der Nacht konnte der Fehler, nach Angaben des Unternehmens eine Störung im internationalen Datennetz, behoben werden.
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