Strache: 1.400 € weniger Gehalt als sein Vorgänger

FP-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache
FP-Chef und Vizekanzler Heinz-Christian StracheBild: Sabine Hertel
Seit 18. Dezember ist FPÖ-Chef Strache Vizekanzler. Bis er offiziell „sein" Ministerium (Öffentlicher Dienst und Sport) erhält, verdient er weniger als Vorgänger Wolfgang Brandstetter.
Im Gegensatz zu Ex-Justizminister Wolfgang Brandstetter hat Vizekanzler Heinz-Christian Strache derzeit noch kein eigenes Ressort. Dieses gibt es erst mit Inkrafttreten der Novelle des „Bundesministeriengesetzes", das die Zuständigkeiten und Kompetenzen der neu strukturierten Ministerien regelt. Datum dafür ist der 8. Jänner.

Zuschlag erst mit eigenem Ressort

Das bedeutet weniger Einkommen für Strache als für seinen Vorgänger. Die Gehaltstabelle für Politiker sieht nämlich für einen Vizekanzler, der kein Ministerium führt, heuer 17.512 Euro brutto im Monat vor. Der Zuschlag als Vizekanzler mit Ressort beträgt 1.751 Euro. Insgesamt sind das also satte 19.263 Euro pro Monat – das dritthöchste Polit-Gehalt nach Bundespräsident und Kanzler.

Strache bekommt bei seinem Jännergehalt sieben Tage ohne Zuschlag und 24 mit dem höheren Wert überwiesen. Verglichen mit dem Jahreseinkommen Brandstetters büßt er deshalb rund 1.400 Euro ein.

Heuer Polit-Nulllohnrunde

Dazu kommt, dass sich die Bundespolitik – auch mit den Stimmen der FP – für heuer eine Nulllohnrunde verordnet hat. Hätte es das vom Rechnungshof vorgeschlagene Plus um 1,5 % gegeben, käme der Vizekanzler sogar auf 19.552 Euro

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