FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fordert als härtere Maßnahme im Kampf gegen Dschihadisten in Hinblick auf die Anschläge von Paris eine "gemeinsame europäische Haftanstalt", idealerweise auf einer Insel gebaut. Als Ort dafür kann sich Strache die italienische Insel Lampedusa oder eine griechische Insel vorstellen. Außerdem sollen die Sanktionen gegen Russland sofort aufgehoben werden.
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache fordert als härtere Maßnahme im Kampf gegen Dschihadisten in Hinblick eine "gemeinsame europäische Haftanstalt", idealerweise auf einer Insel gebaut. Als Ort dafür kann sich Strache die italienische Insel Lampedusa oder eine griechische Insel vorstellen. Außerdem sollen die Sanktionen gegen Russland sofort aufgehoben werden.
Geht es nach Strache, soll die "Haftanstaltsinsel" ein außerstaatliches Territorium sein, das von der Europäischen Union oder "mit Selbstverwaltung" geführt wird. Obwohl dies große Parallelen zum berüchtigten Gefangenenlager Guantanamo bedeutet, in dem Gefangene jegliche Rechte verweigert werden, auch Minderjährige inhaftiert sein sollen und Folter angewendet würde, sieht er mit seinem Vorschlag keinen Vergleich mit der Einrichtung auf Kuba.
Weiters gab es von Strache altbekannte Forderungen: Kriegs-Rückkehrern aus Syrien sollte die österreichische Staatsbürgerschaft entzogen werden, die Untersuchungshaft solle außerdem für mutmaßliche Dschihadisten verlängert werden. Russland wäre zudem ein guter Kooperationspartner: "Wir brauchen Russland, um Frieden und Sicherheit in Europa sicherstellen zu können."
Deswegen sollten auch die Sanktionen, die gegen Russland im Zuge der Ukraine-Krise eingeführt wurden, aufgehoben werden. Zur Sicherung der EU-Außengrenzen sollte zudem die EU-Kampfgruppe, die eigentlich für Kriegsabwehrzwecke geschaffen wurde, herangezogen werden. Und bei der Grenzsicherung solle man sich ein Beispiel an Australien nehmen.