Strache: Italien muss sich bei Kurz entschuldigen

Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP)
Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP)Bild: picturedesk.com
FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache wies am Freitag die verbalen Entgleisungen seitens Italien gegen Österreich zurück.

Die Wortwahl der italienischen Politiker sei "völlig inakzeptabel", sagt Strache. Wenn hier behauptet werde, Österreich wolle Lampedusa in ein "Konzentrationslager umwandeln", sei das ungeheuerlich, ebenso wie die Beschimpfung des Außenministers als "Neonazi".

Mit dieser Wortwahl sei eine Grenze überschritten worden. Italien müsse sich für diese Äußerungen umgehend bei Kurz offiziell entschuldigen.

"Keine Flüchtlinge mehr aufs Festland lassen"

"Man könne Minister Kurz sicher viele Versäumnisse in seinem Amt vorwerfen, aber mit seiner Forderung an Italien, keine sogenannten Flüchtlinge mehr aufs Festland zu lassen, habe er völlig Recht", stellte Strache klar.

Italien solle seine permanenten Drohungen gegen Österreich unterlassen und zu einem vernünftigen Dialog zurückkehren. (Red)

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