Strache ließ Lunaceks Geschenk im Studio liegen

Die Kandidaten mussten sich Geschenke für ihre Gegner überlegen.
Die Kandidaten mussten sich Geschenke für ihre Gegner überlegen.Bild: picturedesk.com

Bei der Konfrontation auf Puls4 sollten die Kontrahenten ein Präsent für ihr Gegenüber mitnehmen. Der FPÖ-Chef konnte mit den Geschenken der Grünen wenig anfangen.

Das Duell zwischen Heinz-Christian Strache und Ulrike Lunacek war ein hart geführtes. Immer wieder hagelte es untergriffige Meldungen. Am Ende drohte die Grünen-Chefin sogar mit einer Klage.

Begonnen hatte das Gespräch aber friedlich. Puls4 bat sowohl Strache, als auch Lunacek, dass sie ihrem Duell-Gegner ein Geschenk mitnehmen sollen. Und zwar kein wahlloses. Sie sollten ihr Präsent begründen können.

Klima-Doku und EU-Buch

Doch da ging es schon mit den Sticheleien los: Strache überreichte seiner Kontrahentin ein Bild von Vorgängerin Eva Glawischnig, als "Erinnerung an bessere Zeiten."

Die Chefin der Grünen konterte: Im Gepäck hatte sie Kino-Tickets für den "Austro-Trump" - wie sie ihn nannte - und seine Parteikollegen für die Klima-Dokumentation "Immer noch eine unbequeme Wahrheit". Außerdem empfahl sie dem EU-Kritiker Strache den neuesten Roman von Robert Menasse "Die Hauptstadt".

"Vergessen"

Die Geschenke nahm er zwar lächelnd an, konnte aber offensichtlich nur wenig damit anfangen, denn nach dem Duell verließ er das Studio ohne Kinokarten und Buch - die ließ er im Studio liegen. Rudi Fußi lieferte den Beweis auf Twitter:

Angeblich habe man die Geschenke aber einfach vergessen. Heute Vormittag hätte man bei Puls4 angerufen und gemeint, man würde die Präsente abholen. (slo)

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