Strache soll noch heute ausgeschlossen werden

Herbert Kickl (l.) und Heinz-Christian Strache (beide FPÖ) nach einem Ministerrat im Oktober 2018. Das "Kapitel Strache" soll nun ein Ende haben.
Herbert Kickl (l.) und Heinz-Christian Strache (beide FPÖ) nach einem Ministerrat im Oktober 2018. Das "Kapitel Strache" soll nun ein Ende haben.Bild: picturedesk.com
Der geschäftsführende Klubobmann der FPÖ Herbert Kickl erklärte, dass der ehemalige Chef aus der Partei ausgeschlossen werden soll.
Die "Causa Strache" geht in die nächste Runde. Für die FPÖ womöglich sogar in die letzte: Herbert Kickl erklärte im Ö1-Mittagsjournal, dass das "Ende absehbar" ist. Und dabei würde es nicht um Wochen oder Tage gehen, sondern viel mehr um Stunden. Der geschäftsführende Klubobmann dann klar zum Thema Strache: "Ich rechne mit einem Ausschluss". Seiner Ansicht nach sei irgendwann "das Maß" voll.

Strache habe sich in eine eigene Welt verabschiedet. Er sei womöglich die einzige Person im Land, die glaube, dass der Ibiza-Skandal der FPÖ nicht geschadet habe. Auch empfand er es als Provokation, dass der Ex-Vizekanzler nach dem Skandal auf die spanische Insel in den Urlaub flog.



CommentCreated with Sketch.49 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Den Zustand der FPÖ sieht er nicht so schlimm, auch wenn es ihm bewusst sei, dass es bereits bessere Zeiten gab. "Man weiß ja wo die Probleme liegen", so Kickl.

Kickl wisse, dass Strache bereits Versuche anstrebe, eine eigene Liste zu gründen. Bislang ohne Erfolg. Schwächen würde eine Strache-Partei der FPÖ nicht, so Kickl. In der Vergangenheit hätte es bereits öfters Bemühungen gegeben die Freiheitlichen mit Splitterparteien zu schwächen, "aber alle haben Schiffbruch erlitten", so der Klubobmann.

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