Politik

Strache: SPÖ hat Klubchef Cap bereits "vorgeschickt"

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:51

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache möchte gerne der Kanzlermacher für die SPÖ sein, wie er bei der Pressekonferenz nach der Vorstandssitzung am Dienstag erneut betonte. Bereits am Wahlsonntag habe die SPÖ ihren Klubchef Josef Cap "vorgeschickt", um Gespräche mit den Freiheitlichen aufzunehmen, meinte Strache. Caps Sprecher dementierte am Dienstagabend jedoch jegliche Kontaktaufnahme. Vorab-Gesprächen mit der ÖVP hatte Strache bereits im Vorfeld eine Abfuhr erteilt.

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, weswegen sie ihre "Ausgrenzungspolitik" gegenüber der FPÖ endlich beenden solle, forderte Strache abermals.

Bereits am    hätte die SPÖ ihren Klubchef Josef Cap zur Gesprächsaufnahme mit den Freiheitlichen "vorgeschickt", meinte Strache. Er werde aber weiterhin "keine Gespräche über die Hintertür" führen, sehe aber durchaus Schnittmengen mit den Sozialdemokraten, aber auch mit anderen Parteien.

SPÖ dementiert Kontaktaufnahme

Die von Strache behauptete Kontaktaufnahme zur FPÖ wurde vom Sprecher des roten Klubobmanns am Dienstagabend dementiert. Dies sei "völlig falsch", betonte er. Es habe keinen Kontakt mit dem Freiheitlichen gegeben, weder am Sonntag noch danach. Allerdings werde Cap ab Mittwoch, das Gespräch suchen, so der Sprecher.

Verhandlungsteam nominiert

Die FPÖ hat in ihren Gremiensitzungen am Dienstag ein Verhandlungsteam für mögliche Koalitionsgespräche nominiert. Neben Parteichef Strache gehören diesem unter anderem dessen Stellvertreter Norbert Hofer und Manfred Haimbuchner an. Die Aufstellung des zumindest im Umgang moderaten Norbert Hofer als Verhandler, ist für Generalsekretär Kickl durchaus als Signal zu verstehen. "Wenn die SPÖ uns einlädt, dann stehen wir für Verhandlungen zur Verfügung", so Strache.

Noch in diesem Jahr will Strache, der von den Parteigremien am Dienstag auch wieder als Klubobmann nominiert wurde, einen ordentlichen Bundesparteitag abhalten. Noch nicht zur Gänze geregelt wurde hingegen, wer nun fix in den Nationalrat kommt. Petra Steger, Tochter des einstigen freiheitlichen Vizekanzlers, solle aber in jedem Fall "eine stärkere Rolle spielen".

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