Politik

Strache: "SPÖ plant Geschlechtsumwandlung für Fayman...

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:58

In seiner Aschermittwochrede versuchte sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Ried im Innkreis als Kabarettist. Über Bundeskanzler Werner Faymann ätzte er: "Die SPÖ plant angeblich eine Geschlechtsumwandlung für Faymann, damit er die 'Mutti' für Österreich sein kann". Dem blauen Bundespräsidentschafskandidaten Norbert Hofer schmierte er dafür Honig ums Maul: Seine Bescheidenheit sei sein einziger Fehler.

In seiner Aschermittwochrede versuchte sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache in Ried im Innkreis als Kabarettist. Über Bundeskanzler Werner Faymann ätzte er: "Die SPÖ plant angeblich eine Geschlechtsumwandlung für Faymann, damit er die 'Mutti' für Österreich sein kann".  Dem blauen      Norbert Hofer schmierte er dafür Honig ums Maul: Seine Bescheidenheit sei sein einziger Fehler.

Jährlich trifft sich die FPÖ in der Jahnturnhalle in Ried im Innkreis (OÖ), um vor rund 2.000 Partei-Anhängern den "politischen Aschermittwoch" zu begehen. Und wie jedes Jahr wetterte Strache zu diesem Anlass auch heuer wieder gegen Regierung, Medien und natürlich Flüchtlinge.

Zwischenzeitlich versuchte sich der blaue Parteichef in der bierseligen Atmosphäre des Festzelts als Kabarettist und ließ allerlei mehr oder weniger geglückte Schmähs vom Stapel. Über SPÖ-Kanzler Werner Faymann, dem er vorwarf, in allem bloß die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zu imitieren, hatte er den denkwürdigsten Schenkelklopfer auf Lager.

"Geschlechtsumwandlung für Faymann"

Die SPÖ plane "angeblich eine Geschlechtsumwandlung" für ihn, damit er "die 'Mutti' für Österreich sein" könne, witzelte Strache in Anlehnung an Merkels Spitznamen. Dem SPÖ-Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, Rudolf Hundstorfer, unterstellte er, dieser werde die Hofburg in ein "Asylanten-Luxushotel" verwandeln. ÖVP-Außenminister Sebastian Kurz klassifizierte er als "minderjähriges Plaudertascherl" ab.

Rosen für Hofer

Dem FPÖ-Präsidentschaftskandidaten  streute Strache dafür um so mehr Rosen. "Deine Bescheidenheit ist dein einziger Fehler", bescheinigte er ihm. Dass die FPÖ sich so lange Zeit mit der Nominierung ließ, habe damit zu tun, dass Hofer seine Kandidatur lange überdacht habe. Spekulationen über potentielle FPÖ-Kandidaten sah Strache gleich als Indiz für "Lügenmedien".

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