Straches Ibiza-Anzeige läuft ins Leere

Die Staatsanwaltschaft in Hamburg hat ein Verfahren eingestellt, das Ex-FPÖ-Chef Strache nach Auffliegen der Ibiza-Affäre vom Zaun gebrochen hatte.
Heinz-Christian Strache, Ex-FPÖ-Chef und Hauptdarsteller im berüchtigten "Ibiza-Video", wollte in Deutschland rechtlich gegen mehrere Personen vorgehen. Im Sommer brachte er Strafanzeige gegen alle Personen ein, die für die "Herstellung, Verbreitung und Veröffentlichung" des Videos mitwirkend verantwortlich sind.

Die Anzeigen gingen an die Staatsanwaltschaften in München und Hamburg. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung", die zuerst über das Video berichtet hatten, haben ihren Sitz in Hamburg beziehungsweise München.

Verfahren eingestellt

Wie der "Standard" berichtet, hat die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg das Verfahren am Montag endgültig eingestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits zuvor die Einstellung beschlossen, Strache beeinspruchte das. Der Einspruch wurde abgelehnt, Strache legte kein Rechtsmittel mehr ein.

"Gegen die Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft wurde kein Rechtsmittel eingelegt. Das Beschwerdeverfahren ist damit abgeschlossen, das Verfahren ist somit endgültig eingestellt", so eine Sprecherin gegenüber dem "Standard".

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