5 Verletzte

Straßenrennen auf der A14 endet in schwerem Crash

Nach einem mutmaßlichen Straßenrennen auf der A14 bei Koblach wurden fünf Menschen verletzt. Die Polizei sucht nach einem flüchtigen BMW.
Österreich Heute
25.01.2026, 15:40
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Am späten Samstagabend, am 24. Jänner 2026, hat sich auf der Rheintalautobahn A14 bei Koblach in Richtung Tirol ein schwerer Unfall ereignet. Nach einem mutmaßlichen Beschleunigungsduell mit einem unbekannten Auto ist ein Tesla mit fünf Leuten an Bord gegen die Leitschienen gekracht. Die Polizei sucht jetzt dringend nach dem flüchtigen Lenker eines schwarzen BMW X1.

Gegen 22.53 Uhr war ein weißer Tesla Model 3 auf der A14 Richtung Tirol auf der Überholspur unterwegs. Laut aktuellem Ermittlungsstand hat sich zwischen dem Tesla und einem auf der Normalspur fahrenden schwarzen BMW X1 ein illegales Straßenrennen entwickelt. Dabei hat der Tesla-Lenker auf Höhe Koblach die Kontrolle über das Auto verloren.

Das Fahrzeug kam auf den Grünstreifen in der Mitte, krachte in die Mittelleitschiene und wurde dann über alle Fahrstreifen gegen die rechte Außenleitschiene geschleudert. Das Wrack blieb schlussendlich auf dem Pannenstreifen liegen.

Gegenseitige Anschuldigungen

Die Polizei hat Probleme, den tatsächlichen Lenker zu ermitteln: Ein 32-jähriger Mann und ein 19-jähriger Insasse beschuldigen sich gegenseitig, am Steuer gesessen zu sein. Beim 32-Jährigen wurde ein Atemalkoholwert von 0,47 mg/l und eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel festgestellt. Um zu klären, wer wirklich gefahren ist, wurde der Tesla auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Feldkirch sichergestellt.

Alle fünf Insassen im Tesla wurden beim Unfall leicht verletzt und nach der Erstversorgung in umliegende Spitäler gebracht. Der schwarze BMW X1, der am Rennen beteiligt war, ist nach dem Crash einfach davongefahren, ohne zu helfen.

Die A14 war in Richtung Tirol wegen der Unfallaufnahme und der aufwendigen Aufräumarbeiten bis 1.15 Uhr komplett gesperrt.

Hinweise gesucht

Die Polizei bittet dich, falls du Hinweise zum Unfall, zum Fahrverhalten des weißen Tesla Model 3 oder zum flüchtigen schwarzen BMW X1 hast, dich bei der Autobahnpolizei Dornbirn zu melden.

Vor Ort waren die Feuerwehr Götzis mit 35 Leuten und 3 Fahrzeugen, der Rettungsdienst mit 9 Sanitätern, einem Notarzt und 3 Fahrzeugen, ein Mitarbeiter der ASFINAG sowie 7 Beamte der Bundespolizei.

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