Streit der Bosse: Marko findet Wolff "unglaubwürdig"

Toto Wolff und Lewis Hamilton mussten sich im ersten Spielberg-Rennen den Bullen geschlagen geben.
Toto Wolff und Lewis Hamilton mussten sich im ersten Spielberg-Rennen den Bullen geschlagen geben.imago images
Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko stichelt gegen Mercedes-Boss Toto Wolff. Dessen Aussagen über die Entwicklung will Marko nicht glauben.

Max Verstappen will das Spielberg-Double! Der Sieger des Grand Prix der Steiermark geht auch beim zweiten Österreich-Rennen als Favorit an den Start. Der Red-Bull-Star führt die Fahrer-Weltmeisterschaft vor dem jahrelangen Dominator Lewis Hamilton an, hat seinen ersten Titel im Visier.

Hamilton vermisst in seinem Mercedes den Speed-Vorteil der vergangenen Jahre. Die Bullen haben die Silberpfeile überflügelt.

Mercedes-Boss Toto Wolff ließ am Wochenende aufhorchen, als er ankündigte, dass sich daran im Laufe der aktuellen Saison nicht viel ändern werde. Während Hamilton davon sprach, mit neuen Paketen den Rückstand auf die Konkurrenz aufholen zu müssen, sagte der Wiener, dass sich die Entwicklung bereits auf die Saison 2022 konzentriere.

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko kauft Wolff diese Worte nicht ab. Zwischen den beiden Rennställen fliegen seit Wochen Giftpfeile hin und her. Beide verdächtigen das jeweils andere Team in der "Flexiwingsdebatte", sich unerlaubte Vorteile durch den Heck- beziehungsweise Frontflügel zu verschaffen.

Nun zweifelt bei der "Krone" Marko die Ehrlichkeit von Wolff an: Dessen Ankündigung sei "unglaubwürdig. Ich glaube eher ihrem Technikchef James Allison, der Updates angekündigt hat. Dass sie in der Kürze etwas bringen, glaube ich nicht."

Dass Wolff spekulierte, die Bullen könnten im kommenden Jahr dafür bis zu zwei Sekunden hinterherhinken, kommentiert Marko: "Es ist sehr nett, dass sich der Herr Doktor honoris causa (Anm.: Wolff wurde von der Universität in Cranfield der Ehrendoktor verliehen) Sorgen um uns macht, aber vielleicht sollte er das Augenmerk mehr auf sein eigenes Team legen und nicht jeden Halbprotest anheizen. Wir sind punkto 2021 und 2022 voll im Plan!"

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