Streit um Stadtstraße in der Donaustadt

Ab 2025 soll die Stadtstraße die Südosttangente (A23) mit der S1-Spange Seestadt-Aspern verbinden. (Symbolbild) 
Ab 2025 soll die Stadtstraße die Südosttangente (A23) mit der S1-Spange Seestadt-Aspern verbinden. (Symbolbild) Picturedesk
Der Bau einer Stadtstraße in Aspern sorgt derzeit für Debatten. Der Gemeinderat beschließt heute die Mittel für das umstrittene Projekt. 

Ab Ende 2025 soll die umstrittene Stadtstraße die Südosttangente bei der Anschlussstelle Hirschstetten mit dem Stadtentwicklungsgebiet Aspern (Donaustadt) verbinden. Für Stadt und Bezirk eine wichtige Maßnahme zur Verringerung des Durchzugsverkehrs in den Ortskernen von Hirschstetten, Stadlau, Breitenlee und Essling. Der Transitverkehr mit schweren Lkw würde nicht mehr durch die Stadt rollen. Ab 2025 soll die Stadtstraße die Südosttangente (A23) mit der S1-Spange Seestadt-Aspern verbinden. Staus in Wohngebieten sollen mit der neuen Route dann vorbei sein.

Grüne sehen "Desaster" im Bau

Am Mittwoch gibt der Wiener Gemeinderat für den Bau 460 Millionen Euro frei, die Hälfte der Kosten übernimmt der Bund. Das Mega-Projekt in Transdanubien gefällt nicht allen. Die Grünen üben scharfe Kritik an dem Vorhaben, sprechen sogar von "einem klimapolitischen Desaster". Fast eine halbe Milliarde Euro für eine Stadtautobahn auszugeben, sei "kurzsichtig und unverantwortlich". Anderer Meinung ist die Wirtschaftskammer: Die Stadtstraße werde eine deutliche Verbesserung für die ansässigen Betriebe bringen.

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