VP und Grüne streiten in Wien-Neubau über Umgestaltungs- und Begrünungspläne, wir berichteten. Die VP befürchtet in Neubau den Wegfall von über Hundert Parkplätzen. Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne) weißt die Anschuldigungen zurück: "Alle Pläne sind transparent, die Bevölkerung wird mit eingebunden. Bei der Umgestaltung der Bernardgasse waren 85 Prozent der befragten Bewohner dafür." 36 neue Bäume, Wasserquellen und großzügige Grünflächen werden in der Bernardgasse zwischen dem Wiener Gürtel und der Zieglergasse künftig für Kühlung im Sommer sorgen und so zum Klimaschutz beitragen. Der Baustart soll im Herbst 2023 erfolgen. "Alle Pläne können online eingesehen werden."
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Die VP-Kritik an der Neugestaltung der Bandgasse versteht Reiter nicht. Denn es gebe noch nicht einmal einen konkreten Plan. "Im Herbst sind die Bürger am Wort", erklärt Reiter. "Alle Anrainer sind eingeladen hier mitzureden. Alle werden ernstgenommen." Das Projekt werde "Hand in Hand mit der Bevölkerung" verwirklicht und sei nicht "ideologisch motiviert". Auch weitere Fassadenbegrünungen und Kinderschutz-Maßnahmen sind im Bezirk Wien-Neubau in nächster Zeit geplant.
Die Umgestaltung der Bandgasse ist Teil des "Grünen Bands", welches sich vom Andreaspark aus durch den Bezirk schlängeln soll. "Alles passiert mit der Bevölkerung, das ist mir wichtig", erklärt Reiter. Den Masterplan habe auch die VP mitgetragen. "Wir haben ein gutes Einvernehmen im Bezirk."